Neubau Heizzentrale Energieverbund Einsiedeln

Das Kloster Einsiedeln betrieb seit längerer Zeit eine Holzschnitzel-Heizung zur Erzeugung von Wärme und Dampf für die Klostergebäude. Das Ende der Lebensdauer der bestehenden Heizung war nah und das Kloster beschloss zusammen mit Partnern einen Wärmeverbund für die Klosteranlage und öffentliche wie private Gebäude zu erstellen. Herzstück des Energieverbund Einsiedeln ist die neue Heizzentrale, welche über einen Holz- und einen Ölkessel verfügt. Der Holzkessel wird mit gehacktem Altholz betrieben, der Ölkessel deckt Leistungsspitzen und bietet die notwendige Redundanz für Ausfälle und Revisionsarbeiten. 

Der Standort der neuen Heizzentrale ist heute ein Lagerplatz für geschnittene Hölzer. Das Gebäude ist ein fensterloser Zweckbau, der die Anlagenteile vor der Witterung und die Umgebung vor den Emissionen der Anlage schützt. Die Gestaltung der Fassade orientiert sich an den vorhandenen Holzstapeln. Lediglich die Kamine definieren den Bau als Heizzentrale.

Mit der horizontal gegliederten Holzverkleidung fügt sie sich in die Bauten der neueren Zeit ein und setzt sich von den alten Klostergebäuden ab.